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Mindestlohn :

10 gute Gründe für Mindestlöhne

1. Mehr als 2,5 Millionen Menschen arbeiten für Armutslöhne
Diese Menschen arbeiten den ganzen Tag und können von ihrem Lohn noch nicht einmal sich und ihre Familie ernähren.

2. Gerechte Löhne sind ein Ausdruck der Anerkennung guter Leistung
Lohndrückerei verletzt einen wichtigen Grundwert unserer sozialen und demokratischen Ordnung: die Würde des Menschen und seiner Arbeit.

3. Kaufkraft schafft Arbeitsplätze
Kaufkraft schafft Arbeitsplätze und verhindert Arbeitslosigkeit. Dadurch steigt die Binnennachfrage und es entsteht ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum

4. Gleiche Bildungschancen statt Armut!
Armut ist ursächlich für schlechtere Bildungschancen.

5. Europa hat Mindestlöhne!
Unsere europäischen Nachbarn haben gute Erfahrungen gemacht. 20 von 27 Mitgliedsstaaten haben einen gesetzlichen Mindestlohn.

6. Wir wollen die Einigung Europas
Dienstleistungsfreiheit und Arbeitnehmerfreizügigkeit erfordern einen fairen Wettbewerb und nicht den Wettlauf um die niedrigsten Löhne und die schlechtesten Arbeitsbedingungen.

7. Mehr Geld für Bildung und Investitionen
Rund 500.000 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich sind auf ergänzende Grundsicherungsleistungen aus Steuermitteln angewiesen. Dieses Geld fehlt für Zukunftsinvestitionen.

8. Die Unternehmen profitieren von Mindestlöhnen
Produktivität und Qualität der Unternehmen sollen im Wettbewerb entscheiden, nicht Lohndumping und Schmuddelkonkurrenz.

9.Wir stärken die Tarifautonomie
Mit der Ausdehnung des Geltungsbereichs des Entsendegesetzes auf alle Wirtschaftsbereiche geben wir den Tarifparteien die Möglichkeit, branchenspezifische Mindestlöhne festzulegen. Für die Bereiche, in denen tarifliche Lösungen nicht greifen, brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn.

10. Gutes Geld für gute Arbeit
Weit über 60 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnbereich haben eine abgeschlossene Berufsausbildung. Sie haben gerechte Löhne verdient!

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